Fadenlifting

Im Laufe der Zeit verliert unsere Haut an Spannkraft und unsere körpereigene Kollagensynthese nimmt ab. 
Machen sich kleine Fältchen an den Wangen, dem Hals oder auch der Oberlippe bemerkbar können kleine resorbierbare Fäden  eingesetzt werden.
Hier unterpolstert man die bestehenden Hautfältchen mit gitterförmig eingebrachten kleinsten Fäden.

Auch bei größeren Hautarealen die erschlaffen (Merkefalten, undefinierte Kieferlinie) könne Fäden eine Lösung sein. Hier kommen stabilere Fäden mit Widerhaken zum Einsatz. Auch diese sind resorbierbar.

Die Fäden lösen sich nach 8-12 Wochen auf. Beim Abbauprozess bildet der Körper Kollagen, so dass der Straffungseffekt nicht durch den Faden, sondern durch das vom Körper selbst gebildete Kollagen entsteht.

So hält der Effekt des Fadenliftings bis zu 2 Jahre.




Anwendungsgebiete

Erschlaffte Haut 

Knitterfätchen an z.B. Wange und Hals

Raucher- oder Plisseefältchen um den Mund

Schwere herabhängende Haut an den Merkelbäckchen oder Nasolabialfalten

Fehlende Definition der Jawline

Doppelkinnstraffung

Augenbrauenlifting/ Fox- eyes

Fragen und Antworten zum Fadenlifting

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Natürlich wird die Einstichstelle für das Fadenlifting lokal betäubt. Trotzdem gehört die Durchführung eines Fadenlifts mit straffenden Fäden mit Widerhaken zu den eher etwas unangenehmeren Behandlungen.
Die kleineren Kollagenfäden sind bis auf einen winzigen Piks beim Einstechen schmerzlos.

Welche Nebenwirkungen gibt es?

Potentiell können blaue Flecken (Hämatome) am Einstich der Fäden auftreten. Zudem können in sehr seltenen Fällen die Fäden für maximal 2 Wochen bei extrem dünner und heller Haut durchschimmern. Die Fäden selbst sind blau und werden nach circa 2 Wochen farblos. 
Manche Patienten verspüren nach Behandlung mit den straffen Fäden mit Widerhaken ein Ziehen und eine Art Muskelkater für ungefähr 2 Wochen.
In sehr seltnen Fällen können lokale Schmerzen auf Grund von Verletzung kleiner Hautnerven auftreten. Ebenso gibt es einzelne Fallberichte über die Bildung von Granulomen, welche vor allem bei Patienten mit Autoimmunerkrankung auftreten.

Wir werden die potentiellen Risiken und Komplikationen ausführlichst vor Durchführung des Fadenliftings besprechen.

Wann sieht man den Effekt der Behandlung?

Die ersten Effekte des Fadenliftings sieht man sofort nach der Behandlung. Der Langzeiteffekt lässt jedoch mindestens 12 Wochen auf sich warten, da dieser durch die körpereigene Kollagenbildung nach dem Fadenlifting erzielt wird und die braucht Zeit.

Was gilt es vor und nach der Behandlung zu beachten?

Es dauert circa 14 Tage bis die straffenden Fäden mit Widerhaken fest im Gewebe eingeheilt sind. Deshalb sollte in dieser Zeit auf Gesichtsmassagen und starke Belastung (Sport, Hüpfen) verzichtet werden.
Auch sollte man in dieser Zeit etwas sanfter zum Gesicht sein und nicht entgegen der Fadenzugrichtung streichen.

Die kleinen Kollagenfäden sind sehr unproblematisch und es kann ab dem Folgetag der Behandlung wieder Sport getrieben werden.

Sauna oder öffentliche Bäder sind für 14 Tage nach der Behandlung tabu.

Es werden keine Behandlungen an Schwangeren oder Stillenden durchgeführt